Information zu PFOS und PFOA

PFOS, PFOA und PFT im Zusammenhang mit textiler Ausrüstung

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PFOS, PFOA und PFTs werden jedoch nicht für die Ausrüstung von textilen Substraten eingesetzt, sondern stammen mit der überwiegenden Menge aus anderen Einsatzgebieten wie Polytetrafluorethylen (PTFE)-Beschichtungen, Galvanikprozessen, Einsatz in Feuer-löschschäumen etc.

In Textilhilfsmitteln zur hydrophoben/oleophoben Ausrüstung können die in die Kritik geratenen perfluorierten Säuren und Tenside allenfalls als herstellungsbedingte Nebenprodukte im Bereich von < 0,5 ppm enthalten sein.

Durch den jahrelangen Gebrauch von mobilen Fluorverbindungen sind PFOA, PFOS und andere PFTs jedoch ubiquitär nachweisbar.

Nicht zuletzt mit Blick auf den Schutz der Umwelt werden die analytischen Methoden zur Bestimmung perfluorierter Substanzen stetig verfeinert, um auch extrem geringe Mengen von Fluorverbindungen im Bereich weniger „parts per billion“ (ppb) nachweisen zu können. Verbesserte Analysenmethoden belegen die weltweit bestehende Grundbelastung.

Die RUDOLF GmbH verwendet für die Fluorcarbonpolymere Monomere aus einem Prozess, bei dem bestimmungsgemäß keine Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) als Nebenprodukt anfällt.

Die klassische C8-Fluorcarbon-Reihe der RUDOLF GmbH kann in kleinsten Mengen lediglich PFOA als Nebenprodukt aus den zur Polymerisation genutzten perfluorierten Monomeren enthalten. Die nachweisbare Menge PFOA des ausgerüsteten Textils liegt bei industrieüblichen Einsatzmengen daher im ppb-Bereich.

Mit leistungsstarken Produkten aus der C6-®RUCO-GUARD- und C6-®RUCOSTAR-Gamme bietet die RUDOLF GmbH seit vielen Jahren Alternativen zur klassischen C8-Fluorcarbonharzausrüstung. Hier kommen kürzerkettige Monomere zum Einsatz, die auch langfristig nicht zu PFOA abgebaut werden können.

Eine weitere Entwicklungsstufe stellt die permanente Hydrophobierung ohne Fluorcarbonharze mit BIONIC-FINISH®ECO dar, mit der sehr gute, nachhaltige und permanente Wasserabweisungen erzielt werden können.

Zur Herstellung der Produkte für BIONIC-FINISH®ECO werden keine perfluorierten Verbindungen in der Rezeptur eingesetzt. Somit basieren ®RUCO-DRY ECO und ®RUCO-DRY ECO PLUS nicht auf Substanzen, die perfluorierte Gruppen enthalten.

Die mediale Diskussion über Perfluoroctansulfonsäure (PFOS), Perfluoroctansäure (PFOA) und perfluorierten Tensiden (PFT) im Zusammenhang mit textiler Ausrüstung wurde sehr undifferenziert geführt. Fälschlicherweise wurde als Quelle für die genannten Verbindungen die Imprägnierung von Textilien zum Zweck der Hydrophobierung/Oleophobierung genannt.