FROTTIER

ZEIT FÜR NEUE IDEEN!

Broschüre anfordern

19/2016 - 2016

RUDOLF KEY TECHNOLOGIES

Prozess- und endverbraucherbezogene Funktionen und Nutzen für Vorbehandlung, Färberei , Ausrüstung, Textile Aufbereitung

Die Bezeichnung Frottier stammt aus dem Französischen: „frotter“ für „(ab-)reiben“. Dies deutet auf eine der Hauptanforderungen an die typischen Schlingengewebe hin: Saugfähigkeit. Endartikel aus Frottiergewebe müssen in der Lage sein, möglichst viel Feuchtigkeit aufzunehmen. Ebenso von Bedeutung ist der haptische Eindruck, von flauschig-weich bis drahtig mit Massageeffekt.

Diese Eigenschaften werden bereits durch die verschiedenen Frottierqualitäten beeinflusst. So zeigt der echte Frottier als dreifädiges Schlingengewebe (bestehend aus Grundkette, Schuss und Schlingenkette) ein deutlich größeres Volumen als der frottierähnliche, aber nur zweifädige Frottee.

Größeres Volumen heißt vergrößerte Oberfläche, was wiederum eine vervielfachte Wasseraufnahmekapazität und ein gesteigertes Wärmerückhaltevermögen bedeutet. Griffliche Unterschiede entstehen durch die Art der Schlingenkette, z. B. sind Walkfrottiere (Schlingenkette = nicht verzwirntes Garn) von Haus aus weicher und flauschiger als die eher griffigen Zwirnfrottiere (Schlingenkette = verzwirntes Garn).

Baumwolle ist nach wie vor die bedeutendste und am häufigsten verwendete Faserart für Frottierwaren. 100 % CO-Qualitäten oder Mischungen mit anderen cellulosischen Fasern wie Modal, Tencel oder Viskose verfügen über gute wasserabsorbierende Eigenschaften, die mit der richtigen Produktauswahl in Vorbehandlung und Ausrüstung erhalten, unterstützt und optimiert werden müssen. Frottierartikel aus Polyester, Polyamid oder Mischungen entsprechen nicht zwangsläufig dem klassischen Schlingengewebe, sondern sind beispielsweise als fleeceartige Mikrofaserhandtücher zu finden. Diese sind besonders beliebt bei sportlichen Aktivitäten oder auf Reisen, wenn es darum geht, einen möglichst leichten und platzsparenden Begleiter bei sich zu haben. Ein weiterer Vorteil der Mikrofasern ist eine schnellere Trocknungsgeschwindigkeit, da sie, im Gegensatz zur Baumwolle, keine Feuchtigkeit im Faserinneren speichern. Für eine gute und dauerhafte Wasseraufnahme müssen die synthetischen Fasern hydrophil funktionalisiert werden.

Das RUDOLF-Frottierartikelkonzept zeigt den Weg zu hochwertigen und strapazierfähigen Frottierwaren, von der Vorbehandlung über die industrielle Erstausrüstung bis hin zur Leasingwäsche.

Zurück Broschüre anfordern